Gefahrenhinweise durch die Feuerwehr

Feuerwehr ABC

Ihr wolltet schon immer mal wissen was eine Brandwache ist oder warum wir Florianjünger genannt werden? Hier findet ihr ein kleines ABC aus dem Dienst der Feuerwehr. Aber nehmt nicht alles ernst was ihr seht, die rot markierten Felder gehören in die Kategorie Spaß.

Hier entlang…

Frage, Antwort / Zwei bunte Strichmnnchen mit Sprechblasen / gez

 

 

 

Fragen/Antworten

  • Wie der Name schon sagt, sind bei einer Berufsfeuerwehr die Feuerwehrleute hauptamtlich angestellt während sie bei einer Freiwilligen Feuerwehr freiwillig in ihrer Freizeit tätig sind. Die Feuerwehr Milow ist eine Freiwillige Feuerwehr und somit setzt sich ihre Mannschaft hauptsächlich aus Milowerinnen und Milowern zusammen, die neben ihrem normalen Beruf wie z.B. Maler, Maurer, Elektriker oder Rentner im Einsatzfall zum Gerätehaus fahren, um dort die Autos zu besetzen und den Einsatz abzuarbeiten. 

     

  • Nein, grundsätzlich nicht. Wir sind ehrenamtlich tätig und investieren unsere Freizeit für den Feuerwehrdienst. Ausnahmen sind festangestellte Feuerwehrleute, wie z.B. Gerätewart, Wehrführer oder Gemeindejugendwart, die für ihre vielen auch öffentlichen Termine eine Aufwandsentschädigung bekommen. Sie investieren dabei einen Großteil ihrer Freizeit für ihr Ehrenamt.

  • Nein, da die Feuerwehr Milow eine Freiwillige Feuerwehr ist, kommen die Feuerwehrleute nur zum Gerätehaus wenn ein Einsatz gemeldet wurde.

  • Es kommt durchaus vor, gerade an Wochentagen während der Arbeitszeiten, dass nicht genügend Feuerwehrleute zum Einsatz kommen. 

    Für diesen Fall gibt es im Milower Land eine Alarm- und Ausrückeordnung. Hierbei werden, je nach Einsatzart, verschiedene Wehren des Amtes alarmiert, jedoch immer mindestens drei.

  • Durch die Alarm- und Ausrückeordnung des Milower Landes ist es sehr unwahrscheinlich das dieser Fall eintritt. Sollten jedoch bei einem Einsatz alle drei alarmierten Feuerwehren nicht besetzt sein, alarmiert die Leitstelle Potsdam andere Wehren unseres Amtes nach.

  • Die Anzahl der eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge richtet sich grundsätzlich nach der Alarmmeldung die durch die Leistelle erfolgt. Um keine wertvolle Zeit für Nachalarmierungen zu vergeuden, geht man zunächst vom größtmöglichen Einsatzszenario aus. Da sich der Umfang eines Einsatzes oft erst an der Einsatzstelle beurteilen lässt, kann es sein, dass mehr Einsatzfahrzeuge und -kräfte an der Einsatzstelle eintreffen als benötigt.

  • Viele Autofahrer fahren nachts schneller und weniger aufmerksam als am Tag. Damit steigt generell das Unfallrisiko. Die Feuerwehr ist gesetzlich nach der Straßenverkehrsordnung verpflichtet, anderen Verkehrsteilnehmern kenntlich zu machen, dass sie sich auf einer Einsatzfahrt befinden. Dafür reicht das Blaulicht nicht aus. Nur mit Martinshorn und Blaulicht hat die Feuerwehr Sonder- und Wegerechte, die ihr z.B. gestatten eine rote Ampel zu überfahren.

     

    Sonderechte nach § 35 StVO: Befreiung von allen oder bestimmten Vorschriften der StVO / keine bestimmte Kennzeichnung

    Wegerecht nach § 38 StVO: alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben unverzüglich freie Bahn zu schaffen / Blaulicht und Einsatzhorn

  • Der Feuerwehr ist es lediglich erlaubt eine Straße voll zu sperren und nicht den Verkehr zu regeln. Diese Aufgabe kann nur die Polizei übernehmen bzw. an einen Feuerwehrmann ausdrücklich übergeben. Da die Sicherheit der Feuerwehrleute an einer Einsatzstelle die höchste Priorität hat, lässt es sich oftmals nicht verhindern, dass der Straßenverkehr behindert wird.

  • Grundsätzlich ist ein freiwilliger Feuerwehrmann immer im Dienst, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Sobald er alarmiert wird ist er verpflichtet an dem Einsatz teilzunehmen. Natürlich muss jeder Feuerwehrmann selbst entscheiden, ob er in der Lage ist an einem Einsatz teilzunehmen. Gründe für das Fernbleiben können unter anderem, Krankheit, Abwesenheit an einem weit entfernten Ort, die alleinige Aufsichtspflicht für seine Kinder, andere verantwortungsvolle Aufgaben, oder das nicht gestatten des Arbeitgebers sein.

  •  

    Die Freiwillige Feuerwehr Milow trifft sich jeden zweiten Donnertsagabend um 19:00 Uhr zum Dienst im Feuerwehrgerätehaus. Inhalte der Dienstabenden sind unter anderem, Löscheinsatzübungen, Retten von eingeklemmten Personen, Fahrzeugkunde, Stich und Bunde, Erste Hilfe, Absichern von Unfallstellen,  Leitern, Motorsägen, Begehungen und Einsatzübungen in größeren Objekten wie Schule oder Kindergarten, dem Seniorenzentrum u.v.m. Dabei wird auf eine gute Ausgewogenheit zwischen theoretischen und praktischen Diensten geachtet.

  • Im Einsatzfall alarmiert die Leitstelle in Potsdam die Feuerwehr Milow über Sirene und Funkmeldeempfänger. Diese umgangssprachlich genannten Pieper sind kleine meist am Gürtel getragene Funkempfänger, die im Einsatzfall piepen bzw. vibrieren. Leider sind die meisten Empfänger in unseren Reihen nicht mit einem Display versehen, sodass der Feuerwehrmann bis zum Eintreffen am Feuerwehrgerätehaus nicht weiß, um was für einen Einsatz es sich handelt. Zu einer weiteren Art unsere Kameraden zu erreichen ist mittlerweile die Handyalarmierung  geworden. Hierbei erhält der Kamerad eine Flash-SMS mit der Information: Einsatz Feuerwehr Milow

Dienstgrade der Feuerwehren des Landes Brandenburg

Dienstgrade1
Dienstgrade2

Die rot gekennzeichneten Felder bitte in die Kategorie Spaß ablegen.

A – wie Alarmierung

  • Im Milower Land gibt es drei Alarmierungsarten, die in der heutigen Zeit genutzt werden um möglichst viele Kameraden im Einsatzfall zu erreichen. Die älteste und auch bekannteste Art der Alarmierung ist die Sirene. Für die ansässigen Milower ist dies wohl die beste Methode vom Ernstfall Kenntnis zu nehmen. Die zweite Methode ist die Alarmierung durch die Funkmeldeempfänger. Leider besitzt durch die hohen Anschaffungskosten, nicht jeder Kamerad einen solchen „Pieper“. Eine noch nicht all zu lange betriebene Methode die Feuerwehranghörigen zu erreichen ist die Handyalarmierung. Hierbei erhält der jeweilige Kamerad eine Flash-SMS mit dem Inhalt Einsatz Feuerwehr Milow.

  • Notwendiges Ausrüstungsgerät bei dicker Luft auf Kreisverbands-Vorstandssitzungen oder sonstigen hochgiftigen Schwelbränden. Das Tragen einer Atemschutzmaske fällt nicht unter das Vermummungsverbot!

B – wie Brandwache

  • Die Brandwache ist ein Bereitschaftsdienst der Feuerwehr nach dem eigentlichen Löschen eines Feuers bzw. dem Abschluss der Nachlöscharbeiten, um bei einem möglichen erneuten Aufflammen des Brandes schnell eingreifen zu können.Eine Brandwache ist immer dann durch die Feuerwehr zu stellen, wenn ein Wiederaufflammen des Feuers nicht ausgeschlossen werden kann. Über das Aufstellen einer Brandwache entscheidet der Einsatzleiter, sie ist Bestandteil des Feuerwehreinsatzes.Ein erneutes Aufflammen wird vor allem durch Glutnester hervorgerufen, die sich im Inneren des Brandguts wie beispielsweise einem Strohhaufen oder dickeren Holzbalken halten. Durch die Materialbeschaffenheit dringt das Löschwasser oft nicht tief genug in das Brandgut ein. Die hier befindlichen Glutnester breiten sich dann im Laufe der Zeit oft als Schwelbrand unbemerkt wieder aus, bis sich an der Oberfläche des Brandguts und entsprechender Sauerstoffzufuhr erneut offene Flammen bilden. Auch Witterungsverhältnisse wie große Hitze oder aufkommender Wind können zu einem Wiederaufflammen führen oder dieses zumindest beeinflussen. Eine Brandwache kann abhängig von der Größe des vorhergehenden Brandes, des vorhandenen Brandguts und der Witterung über einen Zeitraum von mehreren Stunden bis hin zu mehreren Tagen notwendig sein.

  • 1. Umgangssprachlich für morgendlichen Durst nach Feuerwehr-Vorstandssitzungen.
    2. Chemische Reaktion. Verbindung eines Stoffes mit Sauerstoff unter Wärmeentwicklung, vielfach auch Flammenbildung. Existenzberechtigung der Feuerwehr.
  • Beleuchtungsgeräte
    Kommen zum Einsatz, wenn die natürliche Leuchtkraft des zu bekämpfenden Feuers infolge der Löscharbeiten nachgelassen hat.

B – wie Brandwache

  • Die Brandwache ist ein Bereitschaftsdienst der Feuerwehr nach dem eigentlichen Löschen eines Feuers bzw. dem Abschluss der Nachlöscharbeiten, um bei einem möglichen erneuten Aufflammen des Brandes schnell eingreifen zu können.Eine Brandwache ist immer dann durch die Feuerwehr zu stellen, wenn ein Wiederaufflammen des Feuers nicht ausgeschlossen werden kann. Über das Aufstellen einer Brandwache entscheidet der Einsatzleiter, sie ist Bestandteil des Feuerwehreinsatzes.Ein erneutes Aufflammen wird vor allem durch Glutnester hervorgerufen, die sich im Inneren des Brandguts wie beispielsweise einem Strohhaufen oder dickeren Holzbalken halten. Durch die Materialbeschaffenheit dringt das Löschwasser oft nicht tief genug in das Brandgut ein. Die hier befindlichen Glutnester breiten sich dann im Laufe der Zeit oft als Schwelbrand unbemerkt wieder aus, bis sich an der Oberfläche des Brandguts und entsprechender Sauerstoffzufuhr erneut offene Flammen bilden. Auch Witterungsverhältnisse wie große Hitze oder aufkommender Wind können zu einem Wiederaufflammen führen oder dieses zumindest beeinflussen. Eine Brandwache kann abhängig von der Größe des vorhergehenden Brandes, des vorhandenen Brandguts und der Witterung über einen Zeitraum von mehreren Stunden bis hin zu mehreren Tagen notwendig sein.

  • 1. Umgangssprachlich für morgendlichen Durst nach Feuerwehr-Vorstandssitzungen.
    2. Chemische Reaktion. Verbindung eines Stoffes mit Sauerstoff unter Wärmeentwicklung, vielfach auch Flammenbildung. Existenzberechtigung der Feuerwehr.
  • Beleuchtungsgeräte
    Kommen zum Einsatz, wenn die natürliche Leuchtkraft des zu bekämpfenden Feuers infolge der Löscharbeiten nachgelassen hat.

C – wie C-Schlauch

  • Druckschläuche der Nenngröße B, C und seltener D werden bei allen Feuerwehren genutzt.Im Bereich des Löschangriffs, vor allem des Innenangriffes verwendet die Feuerwehr klassisch Druckschläuche der Nenngröße C, da diese mechanisch einfacher zu handhaben sind und die mit einem C-Strahlrohr abgegebene Menge Wasser oft ausreicht. Sie haben eine Länge von 15 oder 20 m und einen Durchmesser von 42 oder 52mm.

D -wie 

E -wie Ehrenamt

  • Ohne Ehrenamt geht nichts! Ein Spruch, der in vielen Bereichen wahr ist. Kirche, Sport, Jugend, Altenpflege, Patenschaften, Hilfsdienste, Katastrophenschutz und und und – alle Bereiche in der Gesellschaft sind auf ehrenamtliche, sprich unentgeltliche Arbeit angewiesen.Gerade die Feuerwehr baut auf das Ehrenamt. Die Freiwilligen Feuerwehren, die wichtigste Stütze der aktiven Gefahrenabwehr in Deutschland, haben fast ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder. Auch den Katastrophenschutz der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten größtenteils ehrenamtliche Kräfte.
    Ein mögliches Beispiel: Es ist Dienstag – 10 Uhr vormittags. Jeder ist an seinem Arbeitsplatz und hat einen Auftrag zu erledigen. Zwei Kilometer entfernt geschieht ein Unfall – Person eingeklemmt! Es könnten auch Sie sein. Und wer kommt jetzt zu Ihnen und leistet Hilfe? Wer befreit Sie aus diesem Blechknäuel? Das sind die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr, die alles liegen und stehen lassen, nur um Ihnen aus Ihrer Notlage zu helfen. Zwei Stunden sind schnell vergangen bis die Einsatzkräfte die unterbrochene Berufstätigkeit fortsetzen können. Sollen diese „Last“ wenige in der Gesellschaft tragen oder ist dies die Aufgabe eines jeden Bürgers?

  • Bei der Feuerwehr kommen verschiedenartigste Leiterformen zum Einsatz: Drehleiter, Himmelsleiter, Karriereleiter, Steckleiter, Strom- und Wärmeleiter, Räuberleiter, Schiebe- und Jakobsleiter, Teppichleiter und nicht zuletzt die Hühnerleiter.

E -wie Ehrenamt

  • Ohne Ehrenamt geht nichts! Ein Spruch, der in vielen Bereichen wahr ist. Kirche, Sport, Jugend, Altenpflege, Patenschaften, Hilfsdienste, Katastrophenschutz und und und – alle Bereiche in der Gesellschaft sind auf ehrenamtliche, sprich unentgeltliche Arbeit angewiesen.Gerade die Feuerwehr baut auf das Ehrenamt. Die Freiwilligen Feuerwehren, die wichtigste Stütze der aktiven Gefahrenabwehr in Deutschland, haben fast ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder. Auch den Katastrophenschutz der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten größtenteils ehrenamtliche Kräfte.
    Ein mögliches Beispiel: Es ist Dienstag – 10 Uhr vormittags. Jeder ist an seinem Arbeitsplatz und hat einen Auftrag zu erledigen. Zwei Kilometer entfernt geschieht ein Unfall – Person eingeklemmt! Es könnten auch Sie sein. Und wer kommt jetzt zu Ihnen und leistet Hilfe? Wer befreit Sie aus diesem Blechknäuel? Das sind die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr, die alles liegen und stehen lassen, nur um Ihnen aus Ihrer Notlage zu helfen. Zwei Stunden sind schnell vergangen bis die Einsatzkräfte die unterbrochene Berufstätigkeit fortsetzen können. Sollen diese „Last“ wenige in der Gesellschaft tragen oder ist dies die Aufgabe eines jeden Bürgers?

  • Bei der Feuerwehr kommen verschiedenartigste Leiterformen zum Einsatz: Drehleiter, Himmelsleiter, Karriereleiter, Steckleiter, Strom- und Wärmeleiter, Räuberleiter, Schiebe- und Jakobsleiter, Teppichleiter und nicht zuletzt die Hühnerleiter.

F – wie Florian

  • Florian als Schutzpatron der Feuerwehr. Den Bezug zur Feuerwehr stellt eine kleine überlieferte Geschichte her: Als in Zeiselmauer einmal ein Haus lichterloh brannte, nahm der kleine Florian einfach einen der Holzeimer, wie sie bei ihm zu Hause im Stall hingen, füllte ihn mit Wasser und löschte das Feuer in wenigen Minuten.
    Anfangs war Florian der Patron der Krieger und wurde im 16. Jahrhundert zum Helfer in Feuer- und Wassergefahr. Deshalb gilt der Heilige bis heute als Schutzpatron der Feuerwehren. So wurden der Darstellung des Florian als Soldat mit Lanze und Banner die Attribute Wasserkübel und brennendes Haus beigegeben. Manchmal verweist ein Mühlstein auf sein Martyrium. Der heilige Florian ist aber auch der Schutzpatron der Kaminkehrer, Schmiede, Bierbrauer und Hafner.
    Sein Gedenktag ist der 4. Mai, der Florianitag. Jedes Fahrzeug der Feuerwehr hat seien eigenen Funkrufnamen. Die Fahrzeuge der Milower Feuerwehr heißen hierbei zBsp Florian Havelland 8-44-1 für unser Löschgruppenfahrzeug oder Florian Havelland 8-19-04 für unseren Mannschaftstransportwagen.

  • Vereinigung feuriger Frauen und Männer, die Tag und Nacht im Einsatz sind. Unter Zuhilfenahme wasserhaltiger Substanzen allzeit bereit, ihre eigene Existenzberechtigung zunichte zu machen.

G – wie Gefahrgut

  • Auf den Straßen sieht man oft Lastwagen mit besonders gekennzeichneten Ladungen. Zur Information, was sich alles auf den Straßen bewegt und besonders bei einem Unfall können hier die Bedeutungen nachgelesen werden.
    2 ⇒ Entweichen von Gas durch Druck oder durch chemische Reaktion
       3 ⇒ Entzündbarkeit flüssiger Stoffe (Dämpfe) und Gase oder selbsterhitzungsfähiger flüssiger Stoffe
       4 ⇒ Entzündbarkeit fester Stoffe oder selbsterhitzungsfähiger Stoff
       5 ⇒ Oxydierende (brandfördernde) Wirkung
       6 ⇒ Giftigkeit
       7 ⇒ Radioaktivität
       8 ⇒ Ätzwirkung
       9 ⇒ Gefahr einer spontanen heftigen Reaktion
       X ⇒ Stoff reagiert in gefährlicher Weise mit Wasser
       0 ⇒ Wird angeführt, wenn keine zusätzliche Gefahr besteht
    Eine Verdopplung der Ziffer weist auf die Zunahme der entsprechenden Gefahr hin.

  • Ein brennender Glimmstengel kann im Bett leicht zum lebensgefährlichen Federbrand führen. Brandtechnisch gesehen ist ein Glimmstengel in der Badewanne hingegen völlig unbedenklich, weshalb die Feuerwehr empfiehlt, nur in der Badewanne zu rauchen. Über die wünschenswerte Füllhöhe und Wassertemperatur geben die örtlichen Beratungsstellen gerne Auskunft (Rufnummer: 112).

H -wie Handyalarmierung

  • Das Handyalarmierungsgerät ist mit einem Piepser verbunden und alarmiert, sobald dieser anschlägt. Das Gerät verschickt automatisch an jede eingespeicherte Telefonnummer nacheinander eine SMS mit einem vorher eingegebenen Alarmtext.

    Je nach Anbieter werden die SMS nacheinander verschickt oder in Bündel. Bis die letzte Nummer in der Reihe erreicht ist, können mehrere Minuten vergehen.

    Vorteile:
    – Das Handyalarmierungsgerät ist mit einem Piepser verbunden und alarmiert, sobald dieser anschlägt.
    – Das Gerät verschickt automatisch an jede eingespeicherte Telefonnummer nacheinander eine SMS mit einem vorher eingegebenen Alarmtext.

    Nachteile:
    – Sie kann die Erstalarmierung über Piepser oder Sirene nicht ersetzen.
    – Der alarmierte Feuerwehrmann kann anhand der SMS  nicht unterscheiden, ob es sich um eine Ölspur oder um einen Großbrand handelt.
    – Der Unterhalt kann teuer werden. Jede Alarmierung kostet durch die Verschickung vieler SMS mehrere Euro. Wer übernimmt die Kosten?
    – Es gibt keine Alarmgarantie bei Netzüberlastung (Man denke an Sylvester oder Katastrophenlagen).

  • 1. Als Wasseranschluss für Feuerwehren unverzichtbar. Meist in Unweite beliebter Parkplätze.
    2. Neben den Wasserhydranten existieren auch Kohlehydranten, die vor allem im Zusammenhang mit Diäten von Bedeutung sind. Fälschlicherweise werden diese oft als Kohlehydrat bezeichnet.
  • 1. Kopfschutz der Feuerwehrmänner
    2. Bei Ausfall des Pumpengenerators wird der mit Wasser gefüllte Helm von Hand zu Hand bis zum Brandherd weitergereicht und dort mit Schwung entleert (=Pumpgeneratorausfallhelmlöschwasserkette).

I – Innenangriff

J -wie Jute

  • Der Stoff, aus dem die Schläuche waren

K – wie Kellerbrand

  • Von Hobbybrennern im heimischen Weinkeller hergestellter Brandwein.

  • Hamster, Kaninchen, Tanzmäuse, Kanaris etc. Beliebte Rettungsobjekte für den tierliebenden Feuerwehrler, der, mit besonderen Instinkten ausgestattet, die Kleintiere aufzuspüren weiss.

L – wie Löschteich

  • Sommerfreibad für die Feuerwehr: Kein Nichtschwimmerbecken, keine Schwimmkurse, variable Sprungturmhöhe (richtet sich nach der maximalen Ausfahrbarkeit der jeweils vor Ort vorhandenen Drehleiter), durchschnittliche Wassertemperatur 19 Grad Celsius, Beckentiefe: 1.23 Meter. Erfrischungen sind selbst mitzubringen.
     
  • Die Bezeichnung ist irreführend. Bei diesem Produkt der papierverarbeitenden Industrie handelt es sich nämlich trotz seines paradoxen Namens um ein heutzutage verbotenes Löschmittel: Ein Löschblatt brennt wie Zunder.

M – wie Maßeinheit

  • Bayrische Flüssigkeitsmessgrösse in Krugform (Kurzform: „Maß“).

N – wie Nachlöscharbeiten

  • Umtrunk nach erfolgreicher Brandbekämpfung. Nachlöscharbeiten haben meistmorgendliche Brände bei den ausführenden Feuerwehrleuten zur Folge.

O – wie Oberfeuerwehrmann

  • Höherer Dienstgrad, der die Verpflichtung beinhaltet, bei feuerwehrlichen Festivitäten als Kellner zu fungieren.

P – wie Pieper

  • Funkmelder. Von den leidgeplagten Ehegattinnen der tapferen Feuerwehrmänner auch liebevoll „interruptus“ genannt, da der Pipser immer wieder daran erinnert, dass die Löschpflichten der Feuerwehr absoluten Vorrang vor allen anderen Pflichten haben.

R – wie Rettungstuch

  • Um ein besonders schmuckes Aussehen der Feuerwehrleute zu garantieren, beschäftigt der Deutsche Feuerwehrverband etliche Modeschöpfer von Weltrang. Diese Haute-Couture-Schneider verwenden die Herstellung der Uniformen ausschliesslich feinstes englisches Tuch, welches mit einer speziellen unbrennbaren, asbestähnlichen Faser durchwebt ist.

S – wie Schaulustige

  • Wichtige Mitarbeiter von freiwilligen und Berufsfeuerw3ehren, die dazu dienen, die Löscharbeiten zu behindern. Ohne die Schaulustigen hätten die Feuerwehrleute meist niemanden, der ihnen im Weg steht und durch Besserwisserei auf die Nerven geht.